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PIAAC – Die internationale Studie zu Alltagsfähigkeiten Erwachsener

 

PIAAC steht für „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ und ist eine internationale Studie zur Untersuchung von Alltagsfähigkeiten Erwachsener im Alter von 16 bis 65 Jahren. Sie findet alle zehn Jahre statt – aktuell zum zweiten Mal. Mit PIAAC wird erfasst, über welche grundlegenden Fähigkeiten Personen in dieser Altersgruppe verfügen und wie sie diese im privaten und beruflichen Alltag nutzen.

Weltweit nehmen an der Studie zeitgleich 32 Länder in Europa, Amerika, Asien, Australien und Ozeanien teil.

Die PIAAC-Studie liefert wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse, die als Grundlage für bildungs- und arbeitsmarktpolitische Entscheidungen dienen. Durch den Vergleich der Ergebnisse können die einzelnen Länder voneinander lernen und so beispielsweise Möglichkeiten finden, Aus- und Weiterbildungssysteme weiterzuentwickeln, damit nachfolgende Generationen erfolgreich im Leben und Beruf bestehen können.

Auf internationaler Ebene wird PIAAC von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) geleitet. In Deutschland wird PIAAC vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist mit dem nationalen Projektmanagement betraut und somit für die Planung, Durchführung und Auswertung der Studie in Deutschland verantwortlich. Die Befragung wird vom Umfrageinstitut Kantar (ehemals Infratest) durchgeführt. (Quelle: Broschüre PIAAC 2022)